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LAG-Juniorinnen im Halbmarathon Spitze |
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Bericht vom Donnerstag, 19. April 2012 |
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Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Griesheim 
 Auf ihrer Homepage hatten die Titelverteidigerinnen von der TSG Heilbronn noch stolz verkündet, dass der erneute Sieg ihrer U-23-Mannschaft im hessischen Griesheim ganz einfach Pflicht sei. Und außerdem rechne man fest mit dem Gewinn der Einzelwertung. Eine weitere Medaille erhoffte man sich in der FrauenmannschaftswertungFür Francisco Munoz’ Damenteam hätte es keine bessere Motivation geben können. Der Trainer kannte die physische und psychische Stärke seiner Schützlinge. Die guten Leistungen in den Aufbauwettkämpfen hatten großes Selbstvertrauen geschaffen. Dass Melanie Stemper und Monika Rausch zum ersten Mal ein Rennen über 21,0975 Kilometer bestritten, musste sich nicht als Nachteil erweisen. Und die Pendelstrecke mit einem langen Anstieg und viel Gegenwind würde schließlich für alle Läufer die gleiche Herausforderung bilden.
Munoz hatte für alle im Team eine Rennplanung mit für sie machbaren 1000-Meter-Durchschnittszeiten ausgearbeitet. Bernadette Pichlmaier wollte unbedingt eine Medaille in der Frauenhauptklasse und ging deshalb etwas schneller an.Die beiden Neulinge Melanie und Monika konnten problemlos ihr vorgegebenes Tempo halten, und Anna Hösl hatte als Rennbegleiter Dominik Schwaiger dabei, der sie von Anfang an umsichtig unterstützte und auf Bestleistungskurs hielt. Munoz staunte nicht schlecht, als sich Melanie bald von der vermeintlichen Favoritin Isabel Leibfried (Heilbronn) und dem übrigen U-23-Feld absetzte. Als Monika Rausch sich von der zweiten Heilbronnerin lösen konnte und Anna Hösl deutlich vor der Nummer drei der TSG lag, kam im Freisinger Lager Freude auf. Man witterte eine kleine Sensation.Bernie hatte in der Frauenklasse die beiden deutschen Spitzenläuferinnen Simret Restle und Susanne Hahn ziehen lassen müssen, schien aber auf einem ungefährdeten Bronzekurs zu liegen. Doch auf den letzten Metern tauchte plötzlich die Frankfurterin Katharina Heinig neben der Freisingerin auf und schnappte ihr buchstäblich in letzter Sekunde die Bronzemedaille weg. Bernie lief 1 Stunde 15:52 Minuten. Als hoch überlegene Siegerin in der Klasse W 40 holte sie das erhoffte Gold für die Freisinger Delegation.Melanie Stemper, vor einem halben Jahr noch ein absoluter Nobody in der deutschen Langlaufszene, überquerte nach 1:20:49 Stunden als gefeierte U-23-Meisterin die Ziellinie, fast drei Minuten vor der Favoritin aus Heilbronn. Monika Rausch hielt sich ebenfalls glänzend und wurde in 1:25:09 Stunden Vierte. Die Dritte im Bunde, Anna Hösl, unterbot als Sechste erstmals die 1:30 Stunden (1:29:16 Stunden). Das LAG-Trio gewann die U-23-Mannschaftswertung mit einer Endzeit von 4:15:13 Stunden und einem Vorsprung von 10:33 Minuten vor der TSG Heilbronn. Ersatzläuferin Mareike Siebert war stolz auf ihre Verbesserung um sechs Minuten auf 1:35:27 Stunden.Für Bernadette Pichlmaier gab es am Ende doch noch die ersehnte Medaille in der Frauenhauptklasse. Bernies Zeit summierte sich zusammen mit den starken Leistungen von Melanie und Monika auf eine Gesamtzeit von 4:01:50 Stunden, die hinter Grünweiß Kassel und Eintracht Frankfurt Rang drei bedeutete.Ein schöner Erfolg gelang dem zweiten LAG-Team. Unter 27 Mannschaften belegten Sonja von Opel, Anna Hösl und Mareike Siebert Platz 12. Sonia von Opel hatte mit ihrer Zeit von 1:26:30 Stunden den Sprung in das Bronzeteam nur knapp verfehlt. In der Klasse W35 belegte sie damit Rang 11 in der Einzelwertung. |